Zu Gast: Niessl, Rosam, Tóth
Shownotes
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00:00:07: Während im Land der Eurovision Song Contest gefeiert wird, befürchtet die ÖVP, dass aus Österreich womöglich ein muslimisches Kalifat werden könnte.
00:00:17: Und damit herzlich willkommen bei Wild umstritten heute mit Barbara Todt, Falter Journalistin und Historikerin.
00:00:22: Schönen guten Abend!
00:00:24: Mit Wolfgang Rose am PR-Legende und Mastermind hinter dem GUMME-Magazin Feinsdorf.
00:00:28: Hallo!
00:00:29: Und Hans Nissel ehemaliger burgenländischer SPÖ-Landeshauptmann und womöglich Bundespräsidentschaftskandidat.
00:00:34: Schönnen
00:00:35: Guten Abend!
00:00:37: Der VBK-Nassiker, der Nico Marchetti sieht eine Bedrohung für unser Land.
00:00:43: Marchettis sagt Österreich ist ein liberaler und demokratischer Rechtsstaat in dem das Gesetz gilt und sicher nicht das Wort der Scharie an Österreich darf und wird kein Kallefahrt werden.
00:00:56: Wer diese Grundsätze ablehnt hat in unserem Land keinen Platz!
00:01:01: Wer sind denn aber jetzt die Menschen, die diese Grundsätze ablehnen würden?
00:01:05: Eine aktuelle Jugendstudie legt dann nahe dass das vor allem junge muslimische Zuwanderer wären.
00:01:12: Da meinen zum Beispiel ein und vierzig Prozent der Befragten, dass die Vorschriften ihrer Religion, das wäre in diesem Fall der Islam über den Gesetzen in Österreich stehen würden.
00:01:24: bei den Christen ist es in etwa die Hälfte vor Tod.
00:01:28: Das sind doch mal beunruhigende Zahlen
00:01:30: Ja, aber Sie sind jetzt nicht wahnsinnig überraschend.
00:01:33: Ich finde es ein bisschen schade, dass diese wirklich tolle Studie, das sind ja also hundertdreiunddreißig Seiten.
00:01:39: Kenan Günger hat das gemacht mit einem ... Sehr renommierter
00:01:41: Soziologe
00:01:43: für die Stadt Wien, über tausend Jugendliche befragt und ich find's total schade , dass dieses Studium auf diese Ergebnisse reduziert wird weil das geht wirklich tief hinein in die Psychologie dieser Jugendlichen und zeigt uns wie die Ticken welche Ängste und Sorgen sie haben aufzeigen im Sinne von die Religiosität.
00:02:03: Die sehr, sehr stark ist aber auch nur in einer ganz einer speziellen Gruppe.
00:02:06: also das nicht alle sehen das so beispielsweise bei den Frauen.
00:02:10: auch bei den muslimischen Frauen ist es viel weniger stark ausgeprägt.
00:02:14: also dass was wir jetzt gesehen haben diese Zahlen ist tatsächlich eine Gruppe von jungen muslimische Männern und da vor allem Syrer Afghanen.
00:02:25: Da haben wir ein Thema das wissen aber alle die quasi über in diesem Bereich tätig sind.
00:02:30: Es gibt aber auch viele andere Dinge, die, finde ich, Hoffnung machen in der Studie.
00:02:34: Beispielsweise auch sehr klar zu sehen dass diese Ich bin jetzt mal problembär, diese jungen Männer.
00:02:42: Die gehen wahnsinnig oft ins Fitnessstudio und geschehen sich sehr im Sport.
00:02:47: Und das wäre für mich zum Beispiel die politische Antwort zu sagen okay da müssen wir rein.
00:02:52: Wir müssen in den Fitnessstudios, wir müssen in die Fußballklubs.
00:02:55: Da können wir daran arbeiten dass wir die Realität zurückdrängen.
00:02:59: Gut also vertrugt
00:03:00: hat nicht nur alarmistisch sondern quasi auch gleich was lernen wird raus und wie kann man damit umgehen?
00:03:05: Also ist eben keine Angstmache nicht alarmistischer Und die Bauproblemen werden dir wischen mit dem Fitnesscenter?
00:03:11: Nein, das sehe ich ja beklagt.
00:03:14: Viel Spaß vor Tod im Fitnesscenter wenn Sie nicht Islamisten sondern islamgläubigen Menschen da zu diskutieren beginnen.
00:03:26: Wir haben ein ganz anderes massives Problem und es ist die Schule.
00:03:30: Wir haben jetzt, glaube ich, vierunddreißig Prozent in der Volksschule die Islamunterricht haben und uns das auch wünschen.
00:03:42: Wenn man die privaten Schulen wegnimmt ist die Zahl noch viel höher.
00:03:47: Das heißt jedes zweite Kind kommt eigentlich aus einer islamischen Familie.
00:03:51: Und wir haben neben dem sprachlichen Problem, dass in den Schulen existiert das sehr viele vor allem Unterstufe und in den Volksschulen ja mit kaum Deutschkenntnissen in die Schule kommen.
00:04:02: Noch das Glaubensproblem.
00:04:05: Das kann man auch nicht vergleichen.
00:04:06: also ein katholisch erzogenes Kind oder einen evangelischen erzogenes Kind hat nicht annähernd diesen Zustand und diesen Zugang zu seiner Religion wie jetzt ein Islam-zogenes Kind.
00:04:19: Und das ist natürlich viel traditioneller, deshalb sagen ja auch forty-fünf Prozent in dieser Studie – ich würde es nicht sagen die Scharia sondern die Gesetze des Islams kann man natürlich sagen, aber das ist ja nicht der extreme Ansatz.
00:04:32: also ich sehe einen Satz nur wo man wirklich unterscheiden muss.
00:04:38: Wir sind uns hoffentlich einig.
00:04:39: Es gibt auf der einen Seite wirklich die Radikalen, die Islam missten und von denen wir natürlich wirklich einiges zu befürchten haben.
00:04:47: Und auf der anderen Seite ganz viele islamgläubige Menschen, die wunderbare Bürger sind, integrierte Bürger sind also keine.
00:04:54: ganz viele Türken, ganz viele Bosniener, die sind fantastische Leute und ohne die könnte auch eine Stadt wie Wien gar nicht funktionieren.
00:05:03: Das muss man auch immer wieder sagen, weil ich glaube bei jedem radikalen Ausdruck und das ja auch die Kritik dieser Aussage Österreich darf kein Kali-Fat werden.
00:05:12: Jörg Heider glaube ich noch mal gesagt Wien darf nicht Chicago werden oder also jeder... das sind so diese verkürzten sehr populistischen
00:05:21: Rufen.
00:05:21: Ja aber dann schauen wir mal, Herr Nisles haben Sie beide Seiten gehört?
00:05:25: Vor Tod sagt eben schon punktuell kann man herauslesen wo man ihm ansetzen kann.
00:05:30: Herr Osum sagt, da haben wir schon ein Thema.
00:05:31: Wo sind Sie denn da?
00:05:33: Im Thema Islamminister.
00:05:34: Die Frau Doth hat gesagt was lernen wird raus.
00:05:37: Man lernt raus dass zwei tausendfünfzehn große Fehler gemacht wurden.
00:05:42: ich habe damals gesagt das landeshauptmann und die war einige mal in Niklisdorf um mir vor Ort auch die situation anzuschauen es gibt ihm eine grenze des möglichen.
00:05:51: wenn eine grenz des mögliche überschritten wird dann gibt's probleme und diese Grenze ist überschritten worden.
00:05:58: Und damit haben wir in vielen Bereichen Probleme, ob das jetzt im Gesundheitsbereich oder im Bildungsbereich ist oder ob das im Bereich der Integration ist.
00:06:08: Wenn heute Jugendliche in die Schule gehen und nach acht, neun Jahren Schulzeit nicht lesen schreiben und rechnen können dann ist dort ansetzen nämlich das Bildungssystem massiv zu verbessern.
00:06:21: Integration muss.
00:06:23: es gibt immer Rechte und Pflichten nämlich die Rechte auch unterstützt zu werden, geholfen zu werden.
00:06:29: Das ist richtig, das ist notwendig aber es gibt auch Pflichten, nämlich auch die deutsche Sprache zum Beispiel zu erlernen und sich in unsere Gesellschaft mitzuintegrieren.
00:06:39: Das Recht um Pflichte hat jeder in Österreich oder Österreicher und Recht im Pflicht muss auch jeder der bei uns lebt haben.
00:06:48: Und da sehe ich die Probleme, dass man einerseits zwei, fünfzehn sehr viele Menschen aufgenommen hat.
00:06:54: Wo hauptsächlich – und das habe ich an der Grenze gesehen – sehr viele junge Männer gekommen sind und deutlich weniger Frauen und Kinder.
00:07:02: Auf der anderen Seite haben wir jetzt die Probleme mit gewissen Gruppen, die sich nicht integrieren, die auch nicht im Arbeitsprozess tätig sind Und es führt zu einer schlechten Stimmung auch in der Bevölkerung.
00:07:14: Weil immer mehr Leute auch vom Mittelstand sagen, ja wir stehen in der Früh auf und arbeiten mit unseren Steuern.
00:07:21: Es ist ein gewisser Teil in Österreich, der unterstützt wird, der das nicht tut.
00:07:27: Und Arbeiten zu gehen ist natürlich ein ganz wesentlicher und wichtiger Bereich.
00:07:32: Sie haben recht dass der Sport aktuell schon viele Beiträge leistet zur Integration.
00:07:37: Ich schaue mal hin und wieder Im Monat ein, zwei Mal sogar Nachwuchsfußballspiele an.
00:07:43: Wo der Sonnenmänner-Frau in der U-Sevente
00:07:45: spielt... Ich glaube da war Zwei-Fünfzehn kein Schaden für den Nachwuchshusball.
00:07:51: Aber
00:07:51: es ist ja ...
00:07:53: Moment!
00:07:54: Der nachwuchs.
00:07:55: Fußball ist ja ein Problemlöser nämlich für die Integration.
00:07:59: Absolut,
00:07:59: das war mir immer genau.
00:08:00: Das ist der wichtigste
00:08:01: Bereich wo Integration stattfindet sollte die Schule sein Aber dann kommt natürlich der Spur.
00:08:08: Das
00:08:09: war mein Punkt.
00:08:13: Spieler hat mit Migrationsanteil, dann ist er eine der wesentlichsten Voraussetzungen.
00:08:17: Dass der Trainer sagt ihr müsst's rasch Deutsch lernen ich kann nicht sieben Sprachen lernen und die machen das auch und kommen... Gut
00:08:24: aber wir sprechen jetzt...
00:08:26: Da ein Satz ist mir noch wichtig nämlich Werte zu vermitteln Werte die für uns wichtig sind Und dass wird durch den Sport gemacht nämlich bündlich zukommen sich zu begrüßen vor jeden Training von jedem Spiel Fairness zu haben miteinander
00:08:39: zu
00:08:40: agieren.
00:08:41: Natürlich, der wesentliche Aufgabe über den Sport hat das Problem nicht geschaffen.
00:08:45: Es ist ein Problemlöser!
00:08:49: Alles kann der Sport nicht lösen.
00:08:50: also ich bin ja in eurer Meinung und ich freue mich schon wenn wir jetzt bald die Fußball-Weitmeisterschaft haben und ich glaube dann von elf Spielern am Feld werden wahrscheinlich zehn einen bosnischen serbischen oder türkischen Namen haben oder was immer aber es sind tolle Sportler und es sind alle Menschen und der Sport ... Aber das ist ja nicht die Lösung Und die Regeln im Sport sind in der Türkei wahrscheinlich genauso wie in Brosnan oder Österreich.
00:09:15: Aber diese Regeln, die wir ja reden, sind unsere gesellschaftlichen und sozialen Regeln.
00:09:25: In einem mehrheitlich katholischen Land ist natürlich auch nicht religiös geprägt, aber zumindest von einer bestimmten Moral- und Wertegesellschaft.
00:09:33: Und die Werte in einer christlichen Gesellschaft sind natürlich andere als eine islamische Gesellschaft.
00:09:43: Wie nach Österreich und hier Österreicher gerne werden möchte, dann habe ich mich diesen Werten und diesen gesellschaftlichen Regeln auch anzupassen.
00:09:50: Das würde man wie fragen wenn wir nach Amerika auswandern oder irgendwo hin?
00:09:55: Da möchte jeder Amerikaner werden um so amerikanisch möglich zu sein.
00:10:00: Wenn die Leute zu uns kommen sagen sie dann na also... Aber
00:10:02: gehen wir doch diese
00:10:03: Frage mal!
00:10:05: Ich lebe in meiner sozialen Einheit und ich lebe nach meinen Gesetzen nicht nach den österreichischen Gesetzen.
00:10:12: Wenn
00:10:13: ich in die USA auswandere, dann habe ich dort auch alle Möglichkeiten und werde nicht schief angeschaut weil ich zum Beispiel aus dem Nahen Osten komme.
00:10:22: Und das ist in dieser Studie auch für mich...
00:10:24: Meinen Sie, dass in den USA mehr soziale Möglichkeiten sind als in Österreich?
00:10:27: Nein!
00:10:28: Ich wollte auf einen anderen Punkt hinweisen, denn die Studie hat sich ja mit der Diskriminierung beschäftigt.
00:10:32: Also wie geht es diesen jungen Menschen?
00:10:34: Wie fühlt es sich im Alter?
00:10:35: Haben sie das Gefühl, dass die hier willkommen sind?
00:10:38: Da sind auch ziemlich Orgezahlen drinnen, weil man sieht eben gerade die über die Welt über die Syrer und Afghanen, dass sie natürlich nie am Alltag ständig konfrontiert sind mit Ablehnung.
00:10:48: Weil halt das Image von denen schon so schlecht ist.
00:10:51: So wie wir jetzt auch hier über sie diskutieren, also ich hab selber gesagt, dass sind die Probleme werden hätte ich vielleicht nichts zu angessäulen aber natürlich...
00:10:56: Das macht ein bisschen höflich!
00:10:57: Aber Sie sehen es tatsächlich ja?
00:10:58: Und
00:10:59: das erleben die natürlich und dann haben sie ... und das krampft die einen und das ist für die natürlich schwierig.
00:11:05: Dann sind das gleichzeitig noch junge Menschen, die sind Teenager Die haben das Gefühl, sie wären in dieser Gesellschaft.
00:11:09: Die sind einfach überhaupt nicht willkommen.
00:11:11: Ja, aber Herr Nislaut, das ist ein Schleim
00:11:13: in Ihrer Gesellschaft.
00:11:15: Also ich kriege ganz andere Dinge.
00:11:17: Ich glaube, es gibt Bezirke in Wien und es gibt Schulklassen wo du als Nicht-Muslim da außenseiter bist.
00:11:26: Und ganz viele davon!
00:11:28: Und du in deinem eigenen Land, in deiner eigenen Stadt, in der eigenen Schule diskriminiert bist.
00:11:34: Das ist ein massives Problem.
00:11:35: Also das sollte man einen Lehrer noch am Tisch haben.
00:11:38: Der könnte Lieder singen und die sind keine lustigen Lieder was sich da alltäglich abspielt.
00:11:43: Das stimmt?
00:11:46: gibt es ja mittlerweile auch viele Berichte, aber das ist dann schon ein Thema der Politik.
00:11:51: Nämlich die Frage wie verteilen wir und warum gibt es seit zwei fünfzehn?
00:11:55: Warum gab es nie den Ansatz zu sagen Wir versuchen nicht alle in Wien, nicht alle menschliche gekommen sind im Wien zu versorgen Sondern wir finden eine Verteilung über das gesamte Bundesgebiet?
00:12:05: Das ist nie passiert!
00:12:06: Das gibt's bis heute eigentlich nicht.
00:12:08: Und
00:12:10: ich möchte von Herrn Nissell wissen nämlich auch bei der Diskriminierung Haben wir da wirklich Versäumnisse?
00:12:15: Das heißt, sollten wir die Menschen, die zu uns kommen einfach freundschaftlicher begrüßen.
00:12:21: Auch weniger Sorge rund um die Themen islam haben zum Beispiel wie vertrot, glaube ich meint.
00:12:28: Also ich glaube dass ja die Menschen sehr freundlich begrüßt wurden und teilweise mit Applaus begrüst wurden.
00:12:33: also da kann man nicht sagen das sie nicht
00:12:35: begrüße.
00:12:36: Warum finden Sie sich dann aber diskriminiert?
00:12:37: Meiner Meinung nach ist das große Problem die Integration.
00:12:41: Wie findet die Integration statt?
00:12:44: Das glaubt mich nicht der Meinung, dass sie nicht sehr intensiv stattgefunden hat seit dem Jahr zweitausendfünfzehn.
00:12:52: Natürlich ist da die Politik gefordert und es gibt ja einen Integrationsministerfrage was wird konkret getan?
00:12:59: warum gibt es die Zustände und hat man jetzt schon vor zehn Jahren damit begonnen auch großen Wert darauf zu legen, zum Beispiel die deutsche Sprache zu erlernen für alle, die da sind.
00:13:12: Warum gibt es verschiedene Zuwendungen?
00:13:15: Wenn man sich nicht an die Spielregeln, die Normen in Österreich hält und die Werte von uns hält – wie vermittlicht diese Werte?
00:13:24: Und Amerika ist ein guter Vergleich!
00:13:26: Es sind zigtausende Burgländer nach Amerika ausgewandert, der mir noch vor einem Monat alle gearbeitet hat.
00:13:32: Und Amerika, wenn wir krank waren… Und
00:13:33: schnell Englisch
00:13:34: gelernt?!
00:13:35: damit auch schnell Englisch gelernt wird, das für die Arbeit auch wichtig war und überhaupt fürs Weiterkommen.
00:13:40: Die alte Existenz in der Dorfgabe... Und
00:13:41: weil man natürlich schon fähre, was ich sagen muss, dass es wirklich einfacher ist, Englische zu lernen, wenn man mal Deutsch kann?
00:13:45: Das ist natürlich für ein Syrer auf Ghana doch schwierig, Deutsch zu lernen!
00:13:49: Die schreiben eine andere Richtung, das muss man halt auch so im Bildungssystem
00:13:51: nicht fangen.
00:13:51: Viele haben nicht mehr Schulerfahrung.
00:13:53: Viel haben.
00:13:53: Nicht-Maschullerfahrungen muss man einrechnen.
00:13:54: Die Purgländer sind da gescheitert natürlich, weil sie sind gut gebildet gewesen.
00:13:57: Das ist jetzt
00:13:58: sehr problemisch.
00:13:59: Sie brauchen aber nur zum Beispiel Kanada anschauen oder Denmark anschauen.
00:14:03: Es gibt auch viele Vorbilder auf der ganzen Welt, wie man damit umgeht.
00:14:08: Ich glaube dass das Österreich nicht besonders gut gemacht hat.
00:14:12: Das sind auch hausgemachte Fehler schon die Grenze des möglichen zu überschreiten.
00:14:19: Es ist ja auch keine Aufteilung wenn wir jetzt vor Österreich reden in Europa gegeben.
00:14:23: Also die
00:14:24: Europäischen Union hat ja auch nicht anteilsmäßig die Migranten aufgenommen.
00:14:31: Oder wenn ich Kanada hernehme, die sagen ja sie können einwahren dann kannst du Englisch Kriegspunkte hast Du Verwandte hast Kriegspunkte Hast eine Manglikberuf-Kriegspunkt und dann kannst Du kommen oder bleiben.
00:14:43: also insofern gibt es viele Beispiele von anderen Ländern die man sich anschauen sollte und versuchen müsste das auch bei uns umzusetzen.
00:14:52: Aber es gibt ja viele Regeln.
00:14:54: Es gibt auch Regeln, wenn nicht Deutsch gelernt wird dann gibt das also einen Entzug von bestimmten sozialen Leistungen.
00:15:01: nur es wird nicht umgesetzt.
00:15:03: Ich glaube die Verwaltung ist hellos überfordert.
00:15:08: Sie sind heillos überfordert.
00:15:10: Sie kriegen das nicht mehr in den Griff man hat das Übersehen und sie kriegen das jetzt nicht mehr an den Griff und das ist das Problem.
00:15:15: Und wenn Sie sagen Die Leute in den Schulen, weil als ich auf ihn konzentriert verteilen ... Ich meine es war halt wie ihn sehr lange der attraktivste Zuwanderort mit den höchsten Sozialleistungen untergleichen.
00:15:28: Also vieles hin nach Vietnitz
00:15:31: war das
00:15:32: gutem Grund!
00:15:33: Und wenn man auch hier in seinen gesellschaftlichen Biotopen sich wieder gefunden hat und so weiter.
00:15:38: Es gibt den Bezirk Krezzeln, wo da sind die Albaner, da sind der Bosnia und die bleiben unter sich.
00:15:45: Man bleibt unter sich!
00:15:46: Ja aber es ist schon... also es gibt schon schlaue Antworten auch.
00:15:49: Also zuletzt war einem Standard ein sehr schönes Porträt einer katholischen Volksschule oder eine kleine katholische Kindergarten von der Nikolas Stiftung die zum Beispiel untereinander austauschen.
00:16:01: Da haben sie eine Gruppe in Favoriten, die ist natürlich sehr doch mischt.
00:16:05: und es gibt eine Grupe aus dem sechsten Bezirk, die eher so sehr wienerisch und Kindergärten erinnern oder das Personal hat sich einfach gedacht wir tauschten die Kinder aus.
00:16:16: Wir besuchen einmal die eine Klasse und dann besucht die andere Klasse uns und machen gemeinsame Nachmittagsveranstaltungen.
00:16:21: und die Kinder lernen in dem Nachmittag im Sprachpart im Berühmten viel mehr Deutsch als wenn man ihnen, wenn wir sie in irgendwelche Deutsch-Sonderklassen...
00:16:30: Aber da gibt es schon das Gegenargument.
00:16:31: Da gibt's aber schon das, dass das Gegenargoment, wenn der vierzig, fünfzig, sechzehnt und mehr Prozent in der Klasse nicht mehr Deutsch sprechen sind dann funktioniert kein
00:16:39: Sprachpat.
00:16:39: Das muss man doch machen!
00:16:39: Nein, aber das kann man sehr durchmischt auch.
00:16:41: Es ist ein Beispiel wo man sieht, wo zwei Klassen von zwei Standorten einem privilegierter, einen Bildungsferner gesagt haben, wir durch mischen damit eben alle profitieren.
00:16:49: Das funktioniert.
00:16:52: Es gibt eine weitere Antwort aus dieser Studie, die es von muslimischen Zuwanderern durchaus aufhorchen lässt.
00:17:00: Da ist die Frage, jede Muslimin sollte in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen.
00:17:08: und das sind den vierzehn bis vierundzwanzigjährigen Muslime in Wien befragt worden etwas mehr als die Mehrheit, drehenfünfzig Prozent sagen ja oder eher ja und sechsundvierzig Prozent sagen nein.
00:17:19: Eher nein.
00:17:20: Für Tod kann man gerne positiv formulieren das Problem ist zur Hälfte gelöst.
00:17:24: was machen wir mit den drehen fünfzig Prozent?
00:17:26: Weil nicht bösern aber dass eine Frau etwas tragen muss weil einer Religion das vorschreibt ist er nicht unbedingt.
00:17:32: Das sehe ich genauso.
00:17:33: also da sieht man eben auch da spielt sich wieder das was wir vor schon gesehen haben nämlich dieser diese Anspruch, denen es unter muslimischen vor allem jugendlichen Männern gibt.
00:17:44: Dass der Islam gelebt wird und das Kopftuch ist natürlich das Symbol dafür.
00:17:48: Interessant auch wenn man sich anschaut wie sehen dass die Frauen in dieser Alterskorte sind da deutlich moderner.
00:17:56: also das war für mich dann wieder so ein bisschen der Hoffnungsschimmer wo man glaube ich ansetzen muss.
00:18:01: junge muslimische Frauen sind bei diesen befrag sind in dieser Befragung.
00:18:05: jetzt geht um gleichberechtigung Und Frau, Freiheitsrecht.
00:18:09: Meinungsaus...
00:18:10: Gut ist es wenig überraschend, dass eine islamische Frau das gut findet wenn sie in Österreich ist?
00:18:14: Ja
00:18:15: aber ich mein immerhin oder?
00:18:16: Ich meine jetzt können wir schon mal froh sein.
00:18:17: da wirkt unsere Demokratie und unsere Gesellschaftsform die jungen Frauen die herkommen checken.
00:18:22: hier habe ich viel mehr Wichtigkeit.
00:18:24: Das ist attraktiv.
00:18:25: ja warum's die Burschen nicht so checkt kann man sich eher ausrechnen weil das natürlich ihre Identität und ihrer Machtstellung die Sie halt in Ihren Gesellschaft haben infrage stellen.
00:18:37: weil ich wenn das Kopf durch und das ganze Gedankenbild ist, ja.
00:18:40: Wenn ich ein Mann bin habe ich später das Sagen in der Familie.
00:18:42: Ich muss nur der Mann sein.
00:18:43: Aber es heißt... Das reicht halt in Österreich nicht aus Gott sei Dank, ja?
00:18:46: Das haben wir vor fünfzig Jahren schon abgeschafft.
00:18:48: dieser Denke.
00:18:49: Ja, sie ist aber noch immer da!
00:18:51: Sie ist leider wieder da und das finde ich auch
00:18:53: wirklich unruhig.
00:18:53: So wie man hat geschafft, aber es gibt ihn.
00:18:57: Der Jure etwas abzuschaffen heißt noch lange nicht dass es praktisch nicht mehr passiert.
00:19:02: Ich glaube trotzdem, ich bin ja gegen jede Art von zum Beispiel Ausglaubensgründen und der gleichen Verbote.
00:19:09: Aber ich habe mich eines besseren gelernt lassen – da muss ich jetzt davon dort schon zustimmen -, dass das tatsächlich eine Machtfrage ist.
00:19:17: Du trägst das Kopftuch weil ich es so will!
00:19:20: Es gibt allerdings auch viele Frauen die das Kopptuch freiwillig tragen.
00:19:27: Es ist radikal.
00:19:28: Ein Kopftuchverbot ist radikal, also jede Art von Verbot.
00:19:32: Warum schreiben wir jemanden vor, was er trägt?
00:19:35: Es gibt auch andere Religionen.
00:19:36: die haben eine Kopfbedeckung.
00:19:38: verbieten wir da etwas oder so.
00:19:40: Meine Großmutter kommt aus Südtirol, der hat das ganze Leben kopftuchgetragen.
00:19:44: Hat zwar keinen religiösen Hintergrund gehabt
00:19:48: aber ... Aber Herr Rosam, das ist ein bisschen alt.
00:19:50: Du hast die Oma getan und es gab keinen religiösen Grund!
00:19:53: Und hier gibt's schon Ria-Wächter oder Sittenwächter, die dir erklären als Mädchen... Ja stimmt.
00:19:57: Das ist ja
00:19:57: ria weg.
00:19:58: ...du bist nutzig
00:19:58: weil du nicht... Diese Leute gibt es
00:20:00: ja?
00:20:00: Aber hier in Wien.
00:20:01: Ja klar.
00:20:02: Ja aber ich kann jetzt vergleichen mit Domi.
00:20:03: Ich
00:20:04: meine wie käme denn
00:20:06: das?!
00:20:06: Ich finde man muss bei diesen religiöseren Symbolen immer überlegen, wie wäre es wenn wir den Turban verbieten oder die Kippa also dass jüdische... äh das jüdisches Kapal.
00:20:21: Ich weiß auch, dass die Schulen komplett überfordert sind.
00:20:25: Die Lehrerinnen und Lehrer, die das jetzt umsetzen müssen in den Schulen ... Sie sagen nicht so, wie soll es gehen?
00:20:34: Es ist ganz schwierig, wenn man etwas verbietet.
00:20:35: Aber andererseits gibt es einige Länder, wo das Kopf doch ein absolutes Unterdrückungssymbol ist.
00:20:42: In Österreich wird das aber verkauft als freies Ding.
00:20:46: Es geht darum, dass es ein Prozess ist.
00:20:50: Dass es zu einer Gleichberechtigung auch in diesen Bereichen zwischen Mann und Frau gibt und geben sollte.
00:21:00: Und das ist auch ein Teil der Integration.
00:21:04: der Überzeugung, dass gerade auch die Integration mit unseren Werten und keine Unterdrückung und die Gleichstellung von Mann und Frau auch unterstellen wird.
00:21:13: Der Frau in Österreich kann es einfach in den Vordergrund gestellt werden muss.
00:21:18: Muss man dann das Kopftuch verbieten zumindest bei jungen Menschen?
00:21:20: Ja, es ist eine Möglichkeit das jetzt zu verbieten aber... Mit allen den Problemen muss man daran arbeiten, dass die Gleichstellung zwischen Mann und Frau in unserer Gesellschaft wichtig ist.
00:21:33: Das muss man vermitteln, das muss man darauf hinweisen – es geht ja auch um die Berufstätigkeit der Frauen!
00:21:38: Auch da ist der Anteil der Frauen, die Migrationshintergrund haben deutlich geringer als Frauen, in Österreich geboren wurden.
00:21:47: Also es sind viele Bereiche, unter anderem auch das Kopftuch als Symbol der Unterbrückung und natürlich auch die Männer, die durchaus dafür sind dass das wahrscheinlich bleibt und das ist eben Aufgabe der Integration wenn man bei uns lebt, dass man die Frau den gleichen Stellenwert hat wie der Mann.
00:22:06: Das ist ja bei Weitem nicht gegeben.
00:22:08: Und daran zu arbeiten, ist der Defizit... Gut!
00:22:11: Aber
00:22:11: da muss ich jetzt ein
00:22:12: bisschen rüffeln?
00:22:14: Es geht doch prima um die Kinder, das Kopftuchverbot betrifft ja die... Das
00:22:17: betriffte ganze Familie natürlich die Kinder und natürlich die Frauen heilig.
00:22:21: Das kann er nicht isoliert sehen, sondern
00:22:24: es
00:22:24: betriffe die gesamte Vermieter.
00:22:26: Entschuldigung, Werte betreffen die ganze Familie und nicht nur Kinder, sondern auch die Frauen.
00:22:30: Ja aber Herr Oso meinte... Also ich habe zum Beispiel in meinem Büro gibt es eine Wunderbare Putztuppe und einer davon trägt den Kopftuch wahrscheinlich schon vierzig Jahre ihres Lebens.
00:22:41: Und was sagt man dann?
00:22:42: Das ist ein Kopftufferbot oder warst du das Kopftufe, wenn es unmöglich ist?
00:22:46: Ja schon aber Integration heißt das vielleicht die nächste Generation kommt.
00:22:50: Aber
00:22:50: da unten geht's jetzt geht um die Kinder
00:22:52: ja
00:22:54: muss man einschränken.
00:22:57: Man kann auch
00:22:58: sagen
00:22:59: die
00:22:59: Lehrer sind jetzt überfordert und wahrscheinlich ist so das Teil weil sie sowieso toleriert wird.
00:23:05: Ja, also das ist meiner Meinung nach ein permanenter Prozess.
00:23:08: Also ein Gesetz, das nicht umsetzbar ist?
00:23:09: Das
00:23:09: haben wir vorhin selbst gesagt, es sind manche Gesetze die nicht ungesetzt werden.
00:23:12: Aber
00:23:12: wir reden auch über Teenager.
00:23:14: jetzt wenn Teenager etwas verboten bekommen was macht das mit Teenagern?
00:23:18: dann wollen sie's erst recht.
00:23:19: Aber Alkohol ist auch verboten für Teenagers und da sagen wir dass ja auch nicht.
00:23:23: Dann trinken die erst recht, das tun Sie auch nicht.
00:23:26: Das ist jetzt wie mein Vergleich mit der Oma.
00:23:28: Ja, ich versuche eure Vergleiche.
00:23:31: Nein, aber das Argument... Na ja!
00:23:33: Ich kann es nicht verbieten.
00:23:34: Es ist zuverschädlich.
00:23:37: Aber das Argumente ist eher wenn ich quasi Teenagern etwas verbiete als Staat dann... Das ist der Proteste.
00:23:46: Die
00:23:48: Arme sind Lehre, die eine Vertrauensbasis zu diesen Frauen aufbauen sollten und sie unterstützen sollten.
00:24:01: Schätzenlernen sind dann in der blöden Situation, dass sie eigentlich auch abstraffen müssen.
00:24:06: Das ist ja ziemlich tragonsisch was von den Lehrern verlangt hat.
00:24:09: Die müssen jetzt vor der Meldung machen und kann
00:24:11: auf dienstrechtliche Konsequenz bis zur Lassung haben!
00:24:15: Und die werden eigentlich zu Polizisten, die Lehrer.
00:24:17: Und eigentlich sollten die Lehrer ja Mentorinnen sein für diese Frauen.
00:24:20: also ich bin mit dem gesetzt.
00:24:22: Ja,
00:24:22: wir haben diese Bemerkung mit den Scharierwächtern ist mir dann schon ins Genick gefahren weil dort ist das wahre Problem.
00:24:31: Dort ist das Wahre Problem, dass dort innerhalb der Gesellschaft unter Syrien zum Beispiel Leute gibt die das gesellschaftliche Verhalten ihrer Leute kontrollieren.
00:24:45: Und es geht da mal überhaupt nicht und auch nicht, dass diese Gleichberechtigung fassiert wird.
00:24:51: Ich glaube nur, das klingt jetzt leider eher hoffnungslos.
00:24:55: nicht ganz hoffnungslos, aber ich möchte ein bisschen vom Optimismus abgehen.
00:24:59: Dass man mit einer Symbolpolitik wie mit dem Verbot des Kopftuches irgendwas wirklich bewirkt nachhaltig.
00:25:04: Man wird gar nichts bewirken.
00:25:05: Nachhaltig wirst du es bewirkten wenn du die junge nächste Generation und auf die müssen wir hoffen.
00:25:10: das haben wir auch bei unseren älteren Migranten gesehen.
00:25:14: Die nächste Generation waren die besten in der Schule.
00:25:16: Die sind Unternehmer, die sind die teuersten.
00:25:18: Österreicher sprechen ein wunderbares Deutsch.
00:25:20: also Das ist meine Hoffnung und deshalb muss man eigentlich die ganze Konzentration auf die Kinder- und Jugendlichen lenken, weil sie haben noch das Leben vor sich.
00:25:30: Also die eingefahrenen Gesetzmäßigkeiten in einer islamischen Ehe wirst du nicht mehr ändern!
00:25:36: Und der Scharierwächter gehört halt kontrolliert... Du müssen wir halt schauen, dass die Scharrierwächtern nichts... Was finde ich?
00:25:42: Also das ist halt für das wahre Problem und dass man natürlich die Kinder besonders schützen muss, dass diese Kinder eine Chance haben in einer liberaleren Gesellschaft mit gleichberechtigten und all unseren Vorteilen und Errungenschaften, die wir uns in Jahrhunderten erkämpft haben ein Fortschreit kommen haben.
00:25:58: Das ist unsere Aufgabe!
00:25:59: Und das muss eigentlich unsere Gesellschaft bewerkstelligen.
00:26:02: Ich finde diesen Punkt sehr schön von Herrn Rosanweiter stimmt ja auch also die Balkamigration zum Beispiel gab es damals auch Probleme.
00:26:08: aber diese Menschen sind Österreicher geworden und später die zweite Generation spricht perfekt Deutsch.
00:26:14: denen geben wir viel zu spät übrigens die Staatsbürgerschaftsbeklagen manche viel zu teuer.
00:26:18: aber glauben Sie dass das eben hier auch passiert?
00:26:20: oder ist es ja anders, weil eben dieses Kulturgut Islam dazu kommt?
00:26:24: Also ich glaube dass natürlich die Kultur sehr viel ausmacht zu vergleichen.
00:26:29: Die Menschen die aus dem ehemaligen Jugoslawien zu uns gekommen sind und jene die aus Syrien auf Afghanistan zu uns kommen das ist ein ganz anderer Kulturkreis dass wir sehr, sehr viele brauchen um unser System natürlich aufrecht zu erhalten und da geht es ja auch um Chancengleichheit.
00:26:47: Der Herr Osum ist ein toleranter Mensch und es könnte jemand andern geben der unter Umständen sagt, wenn's besser ausgebildet sind und nicht nur putzen mit diesen Aussehen kann ich sie nicht anstellen weil das mag die Firma nicht.
00:27:02: Das heißt, ich muss die Kinder und Jugendlichen darauf vorbereiten vor allen Dingen die jungen Frauen.
00:27:07: Dass sie später auch möglichst gut qualifizierte Berufe ausüben können – für mich ist das ein Teil!
00:27:14: der Chancengleichheit den Frauen haben, wenn sie in dem Beruf eintreten, dass sie die gleichen Chance haben wie alle anderen.
00:27:21: Und wir brauchen auch gut qualifizierte Pflegebereiche im Gesundheitsbereich.
00:27:26: Aber es sind ja schon auch ihre Partei und die ÖVP, die da eigentlich erst seit Jahren sehr hoffnungsvolle Worte hat.
00:27:33: aber die Umsetzung fehlt halt oft, wenn man auch diese Zahlen jetzt ansieht!
00:27:37: Die dritte
00:27:40: Partei, die du nicht nennst, verspricht den totalen Radikalismus.
00:27:45: raus mit allen.
00:27:46: Dann
00:27:47: schauen
00:27:48: wir mal an wie unser Pflegesystem in Österreich funktioniert, wenn neunzig Prozent Migrationshintergrund haben also wie zehn Prozent der inländisch verbleibenden Pfleger und Pflegarinnen dann noch das Bewerksteigen sollen.
00:28:00: Also da sind genau diese Aussagen die man macht, wenn man nicht die Verantwortung hat, wenn er nicht regieren muss usw.
00:28:07: Und ich will jetzt niemanden den Schutz nehmen.
00:28:09: mir geht es auch zu langsam, fast immer alles so langsam Und mir fehlt auch das Tun.
00:28:15: Es wird immer versprochen und es wird ja genau verstanden, was es geht aber es wird nicht getan oder zu langsam getan.
00:28:23: Und deshalb glaube ich Sie tun Sie das Boser zu langsam sondern weil sie überfordert sind?
00:28:29: Wie Sie völlig gesagt haben, der renommierte Soziologe Kenan Günger hatte diese Studie gemacht und ist tatsächlich hochspannend.
00:28:35: Was Herr Günga hier aber auch sagt, dass wir den Islam eigentlich von Türkei stemmenden Menschen kennen?
00:28:41: Das sind durchaus liberalere Menschen!
00:28:43: Und das sieht man auch.
00:28:44: viele türkische Zuwanderinnen und Zuwanders sind ganz einmal in Österreich ergewandt.
00:28:49: Islamisch sind fertig.
00:28:50: Jetzt meint ihr Güngi, aber Syrien-Afghanis dann Chechenen – das sind konservativere Menschen!
00:28:55: Mit denen werden wir vermutlich nicht mit «Du seid doch so lieb und überhaupt ein bisschen umgehen können», oder?
00:29:01: Ja, differenziert in dieser Studie auch sehr genau zwischen diesen quasi Herkunftsgruppen.
00:29:08: Und ich meine die Türkei ist ein schönes Beispiel, haben wir ja seit den siebziger Jahren Arbeitsmigration in Österreich und in der zweiten dritten Generation gibt es tolle, tolle Karrieren.
00:29:16: Ich mein Herr Dogotani ist nur ein Beispiel davon also was da alles möglich ist aber es braucht ihm seine Zeit.
00:29:22: Wenn man sich aber anschaut... Die Studie ist ja vor allem so geht um Wien.
00:29:27: Wie viele Menschen aus Syrien, Afghanistan und Chechenien in dieser Altersgehorte leben gerade im Wien?
00:29:34: Das sind ein paar Tausend.
00:29:35: Also das ist ja jetzt nicht hunderte tausend sondern eigentlich finde ich eine überschaubare Menge.
00:29:42: wo ich mir als Politiker denke wenn mich ständig sich der Bund und die Stadt Wien blockieren würden und in der Bildungspolitik alles so läuft wie es läuft Mit einem Förderpaket hätte man da in den letzten zehn Jahren, seit zwei fünfzehn eigentlich etwas weiterflingen können.
00:29:57: Wenn man das Problem früh genug erkannt hätte und die Ressourcen freigemacht hätte.
00:30:01: Das ist aber nie passiert!
00:30:02: Es ist immer eine Mangelwirtschaft im Bildungssystem.
00:30:05: Ich schreibe seit so vielen Jahren über Bildungsthemen und ich kriege... Also es ist wirklich frustrierend weil's immer das gleiche Ping-Pong im Föderalismus ist und weil vor allem die Stadt Wien nie die Mittel bekommt, die sie wirklich bräuchte.
00:30:19: um eben Es ist eine besondere Situation, dass so viele gehen.
00:30:22: Parallel hat es auch besonders viel Mittel ausgegeben in den
00:30:31: sozialen Leistungen.
00:30:36: hat sich ja am stärksten abbekommen.
00:30:38: Und wir haben erst zuletzt diese wieder auch im Rahmen eigentlich nur eines Schulversuches, diese Bremppunktschulen die jetzt ein bisschen mehr Fördermittel bekommen und das ist eigentlich auch noch ein Tropfen auf den heißen Stein.
00:30:50: also in Wahrheit hätte man da wirklich die Geldfüße massiv umleiten müssen und das ist nie passiert.
00:30:56: Sie wissen es besser als ich, weil sie sind die Politiker und haben das aus dem Bogenland herausgeholt.
00:31:01: Das beginnt schon früher... Es gibt ja auch die Probleme in den Kindergärten, dass es entsprechend große Gruppen
00:31:06: gibt.
00:31:06: Ja, die nehme mich immer mit
00:31:08: rein!
00:31:09: Man sollte schon natürlich im Kindergarten beginnen.
00:31:13: Die Integration stattfinden die sprachliche Ausbildung.
00:31:16: Aber
00:31:16: Herr Nistl muss ich leider auch sagen, das wissen wir seit zehn Jahren nicht.
00:31:18: Wir haben tollen Experten und Experten.
00:31:20: Die Politik ist da so ein bisschen kleiner.
00:31:21: Natürlich sind sie
00:31:23: mit der Grund, warum die beiden Parteien in den Umfragen nicht weiterkommen?
00:31:30: Weil es ist so einmal gesehen, weil's zu langsam geht.
00:31:32: Und weil jetzt das langsam gemacht wird was man vor zehn Jahren schon machen
00:31:36: soll...
00:31:37: und jetzt kommt's halt
00:31:38: spät,
00:31:39: ne?
00:31:39: Das sind die Probleme.
00:31:39: ...und da schmeißen die Leute und sind damit unzufrieden.
00:31:42: Und die Unzufriedenerheit resultiert aus dieser diskutierten Situation in einem sehr hohen Ausmaß.
00:31:50: Gut!
00:31:50: Das hätte ich eigentlich gerne mit Optimismus in die Werbung gegeben.
00:31:52: Das versuchen wir trotzdem.
00:31:54: Alles wird gut.
00:31:56: Ja, die sind aber wirklich nicht schlecht.
00:31:59: Das darf man nicht mehr unterschätzen!
00:32:00: Und vierte Studie ist das immer wieder... Gut wir leben auch länger wenn wir uns bewegen.
00:32:05: Wir integrieren uns besser wenn wir es bewegen.
00:32:07: also das ist wieder optimistisch finde ich schön.
00:32:09: Wir sind gleich oder zurück ein bisschen wenig optimistischer, gerade jüdische Menschen sehen die Situation in Wien.
00:32:13: da ist natürlich gerade der Eurovision Song Contest und da ist es schwierig, ist man da israelkritisch unterwegs?
00:32:19: Ist man da schon antisemitisch unterwegs?
00:32:21: dass werden wir gleich herausfinden.
00:32:22: bleiben sie bei uns.
00:32:35: Willkommen zurück bei Wichter Bestrittenheit mit Barbara Turd, Wolfgang Rosam und Hans Nissel.
00:32:40: Und natürlich schon auch mit dem Halbfinale des Eurovision Song Contests.
00:32:45: Da muss man sagen ja wie zu erwarten war hat es dann da gestern beim israelischen Starter Noam Betham einige Proteste gegeben.
00:32:53: Mehrere Personen mussten aus der Wiener Stadtthalle verwiesen werden.
00:32:56: Es soll auch eine Festnahme gegeben haben Herr Rosam.
00:32:59: Sind wir froh?
00:33:00: Zum Glück ist dann nicht mehr passiert.
00:33:02: Aber jüdische Künstler, die in Wien ausgepfiffen werden... wieso kommt es so weit?
00:33:09: Ja, Kurt Ehrhardt, Expektant um wie Sie ganz richtig sagen.
00:33:11: also das war zu erwarten und das hätte mich gewundert wenn das so alles move abgehen würde.
00:33:16: Wir werden ja sehen wieder in drei Tagen am Samstag dann aussehen wird, wenn also zwei Hundert Millionen Menschen an Fernsehsendern zuschauen usw.. Wobei man muss ja etwas differenzieren.
00:33:28: Es gibt auch fünf Länder, die aus Protest wegen der Teilnahme von Israel... Moment!
00:33:33: Das sind
00:33:33: die Niederlande, ihre Land, Spanien, Island und Slowenien?
00:33:37: Genau.
00:33:38: Danke.
00:33:40: Vergemerkt.
00:33:41: Und das sind keine unwesentlichen Länder, weil die Niederländer und die Irländer gehörten immer zu den Favoriten.
00:33:47: Das waren also wirklich ganz wichtige Sonko-De Steinema.
00:33:50: Die haben unterschiedlich argumentiert – es haben nicht alle gleich in Richtung politisch argumentiert, sondern es gab zum Beispiel den Bitt der Niederland auf das vorrangige Argument, weil sie geschwindelt haben bei Israelis Also bei der letzten Publikumswahl alle möglichen Fäden gezogen hätten oder haben, ich weiß es nicht die war nicht dabei.
00:34:12: Es gibt auch Zahlen das von der Regierungsseite hier ganz viel Geld gezahlt wurde damit also die die die Publikumvotings in eine Richtung laufen und dergleichen.
00:34:22: Und das war ja in der Dazu beim letzten ESC dass Israel in seiner Bewertung bei der Publikungsbewertung dann so hochgekommen ist.
00:34:31: Das war eigentlich immer so Und da kann man natürlich viele manipulieren.
00:34:35: Da kann man über Social Media und über die Kanäle, wie man mitwortet...
00:34:38: Aber rechtfertigen Sie jetzt Proteste gegen diese Künstler?
00:34:41: Nein, nein!
00:34:42: Ich wollte nur das differenzieren, dass es auch ein Grund ist.
00:34:45: Also
00:34:45: sie waren von den Ländern natürlich
00:34:47: ja?!
00:34:47: Und dass das wahrscheinlich wäre, wenn es zu einer Abstimmung gekommen unter allen ESC-Teilnehmern, die zur Diskussion stand und die vielleicht ganz gut gewesen wäre, das wahrscheinlich in den Vordergrund gestellt worden ist.
00:35:00: also so….
00:35:01: Okay.
00:35:02: Das ist, dass es Proteste gibt und ich meine das wird jetzt für den Samstag.
00:35:05: heute hat sie wieder massive Kämpfe gegen die Hispola gegeben also diesmal einmal nicht gegen die Hamas sondern gegen die hispola Mit zwanzig Toten und so weiter.
00:35:15: Ich kann mir schon vorstellen, ich werde hingehen aber es ist mir auch nicht ganz wohl.
00:35:20: Es ist ein gewisses Sicherheitsrisiko das wir auf mich zu tragen haben.
00:35:24: Aber was werden die Alternative gewesen?
00:35:26: Wären die Alternativen gewesen zu sagen Wir machen jetzt Politik und Israelis auszuschließen?
00:35:31: Also ich persönlich und das meine persönliche Meinung wäre dagegen gewesen Weil ich der festen Meinung bin dass Kunst oder Musik von der Politik zu trennen ist.
00:35:40: Das ist zwar beim Sport auch nicht ganz durchgezogen, könnte man auch sagen.
00:35:44: Beim Sport ist es auch so.
00:35:45: Da werden aber aus Olympischen Spielen z.B.
00:35:47: die Russen und der Kleinen
00:35:50: ausgeschlossen.
00:35:52: Man spielt schon die zwei alle Maß, das muss man hier sagen... Ich möchte gerne die Kunst und so einen Bewerb eher als einen Friedensbringer sehen.
00:36:03: Aber immer fest zurück!
00:36:04: Ich sehe es einmal umgekehrt, ein Satz noch.
00:36:06: Ja?
00:36:06: – Ich sehe so etwas wie ein verbindendes Element, ein friedensbringendes Element oder ein völkerverständiges Element.
00:36:14: Wenn ich da die Politik hineinbringen und sage du darfst und du darf nicht, wer ist der Nächste und wo sieht man die Grenze?
00:36:21: dass jemand nicht dabei sein darf, dann haben wir ein Problem.
00:36:24: Wir haben jetzt schon ... Dann
00:36:26: ist es eine politische Veranstaltung.
00:36:28: gut!
00:36:28: Ja
00:36:28: aber die Situation war tot und die Lage sind sich so angespannt.
00:36:32: Es hatte jedes Land einen sogenannten Euro-Fancafe.
00:36:36: Und gerade in Wien gibt's viele ganz tolle Caféhäuser.
00:36:39: monatelang konnte sich kein Caféhaus finden lassen das bereit war für Israel ein Euro Fancafe einzurechnen.
00:36:48: Erst seit dieser Woche hat sich ein Lokal gefunden im Wiener Museumsquadier, das muss es aber rund um die Uhr bewacht werden.
00:36:54: Da frage ich mich und andere vielleicht auch in welchen Zeiten leben wir?
00:36:58: Also ich feiere die Inhaberin dieses Cafes – das ist die Kantine im Museumsquads
00:37:02: –
00:37:03: die eben Israel hostet!
00:37:05: Ich fand das wahnsinnig peinlich für Wien dass sich niemand findet kein Kaffee findet das für Jüdinnen und Juden in der Zeit offen ist.
00:37:15: Vor allem wenn man weiß, dass es für eine große jüdische Tradition in dieser Stadt gibt.
00:37:18: also ich fand das richtig schlimm aber Gott sei Dank hat sich dann jemand gefunden was ich mir bei denen immer denke.
00:37:25: ich gebe Herrn Rosam recht.
00:37:32: Ich schreibe
00:37:34: ausnahmsweise
00:37:36: Tod an Rosam.
00:37:42: Der israelische Fernsehsender, der für Israel antritt ist ja alles andere als ein Staatssender.
00:37:56: diesen Sender ausgeschlossen, hätte man eigentlich die Opposition in Israel geschwächt.
00:38:04: Das ist viel zu wenig bekannt.
00:38:05: Deswegen bringe ich das Argument.
00:38:08: Es ist nicht so simpel bei den Russen wäre natürlich der Staatskünstler gekommen weil in Russland gibt es keine Freiheit und Journalismus.
00:38:19: Insofern, ich finde bei der Debatte okay die Leute sollen demonstrieren.
00:38:23: Natürlich braucht man dann auch einen Schutz für dieses Café und für andere wahrscheinlich auch.
00:38:28: Ich habe großes Vertrauen in die österreichischen Sicherheitskräfte.
00:38:31: Die checken das bis jetzt richtig super!
00:38:33: Und sie machen es auf eine sehr humorvolle und dezente Art und Weise.
00:38:36: Also wir können stolz sein.
00:38:38: Bis jetzt hat das Österreich super hingekriegt Und das gehört dazu.
00:38:41: Dass es auch politisch wird, wenn Nationen antreten, sei es beim Fußball oder beim Songkontest... Man muss jetzt auch nicht alles so zum Skandal hochfinden.
00:38:52: Ist das politischer, patriotisch?
00:38:54: Beim Fußball eher patriotisch und nicht politisch, oder?
00:38:57: Das kann schon
00:38:57: auch politisch werden.
00:38:58: Im Fußball kennen sich die beiden Herren hier besser aus.
00:39:00: aber ich verfolge es dann immer so am Rande und habe schon das Gefühl, dass wird manchmal auch ziemlich politisch im Fußball.
00:39:05: und auch das ist gut weil da sind ja ein bisschen Stellvertreter Diskussionen oder Stellvertreter Bühne wo vielleicht Konflikte, die man sonst nicht so diskutieren kann auf eine andere Art und Weise aufgearbeitet oder thematisiert werden.
00:39:19: Bei München gegen Großbrück zum Beispiel.
00:39:21: Das kennen Sie sich besser aus aber ich glaube das kann manchmal auch Katarysig sein oder?
00:39:25: Gut wo wir schon überall sind, Herr Niesl wenn er sieht es war und wie nehmen sie auch Wahl dass zb bei der SPÖ am ersten Mai da ja höflich Israel-kritische Plakate auch mitgegangen sind.
00:39:38: Am jetzt bei der Bienale hat Österreich das dort den Österreich-Pavillionen dorthin schließen lassen fühlen.
00:39:44: Für Mitarbeiterinnen
00:39:45: und Mitarbeiter haben beschlossen zu streiken, nicht Österreich hat es offiziell geschlossen.
00:39:48: Stimmt aber für einen Pro-Palestiner-Streik... Ein
00:39:51: internationales Team des dort vor Ort sich entschieden hat mehrheitlich das so zu machen.
00:39:55: Ja
00:39:55: die aber bezahlt werden von der Republik Österreich und die Republik Austria hat da gewisse geschichtliche Hürden oder Hypotheken.
00:40:03: wie sehen Sie das?
00:40:05: Ich bin grundsätzlich dagegen, dass zum Beispiel Sportler oder auch Künstler und Sänger für die Politik verantwortlich gemacht
00:40:12: werden.
00:40:13: Was kann der Sänger dafür, dass diese Politik von der israelischen Regierung gemacht wird?
00:40:19: Was kann das Sportler dafür, daß die Politik so in dem Land ist wie sie ist... Darf
00:40:24: ich ganz kurz nachfangen, weil die Fahrtod sagt richtig, meine internationale, auch sehr angesehenen Erkünstlerinnen-Künstlergruppe Wenedich bei der Bienale sagt dem ja, wir schließen den Österpaar Millionen.
00:40:35: Die machen ja gerade selber Politik?
00:40:37: Naja wenn sie selber Politik machen dann sind Sie selbst schuld.
00:40:41: aber ich bin grundsätzlich für eine Trennung dass einerseits die Kunst und Kultur ihre Veranstaltungen durchführen kann und das auch der Sport die Veranstaltung entdurchführen können und bin für eine Tränung von der Politik und den Sportlern oder den Künstlern.
00:40:57: Aber
00:40:58: wir wissen, dass das an sich ein Wunschdenken ist?
00:41:01: Trotzdem kann man in diese Richtung denken, was so kommen wird.
00:41:06: Weil gerade der Sport- und die Kunst- und Kultur die Brücken sind, die man vielleicht doch aufrecht erhalten soll.
00:41:12: Aber ich bin natürlich dafür, wenn es Stoppingvorfälle gibt, dass dies Konsequenzen hat.
00:41:17: Und die Russen haben zum Beispiel nicht die Gesetze, die notwendig sind für den internationalen Sport Topping auszuschließen.
00:41:24: oder wenn Korruption
00:41:25: oder sonst irgendetwas gibt bei anderen Kulturbewerben, dann kann es auch Konsequenzen geben.
00:41:31: Das ist ja ganz klar.
00:41:33: aber grundsätzlich soll die Kultur stattfinden können ohne Proteste weil der Künstler nicht verantwortlich ist für die Politik.
00:41:41: Die kann sich auch ändern.
00:41:43: Der ist nicht verantwortlich und der Sportler ist auch nicht verantwortlich.
00:41:46: Und
00:41:46: der israelische Künstler, das nur am Bett haben, ist jetzt nicht für die gewählte Regierung nicht ver Antwortlich?
00:41:51: Und dass der Sport und die Kultur von der Politik ... manchmal vereinnahmt werden.
00:41:56: Das war leider in der Vergangenheit so, ist teilweise in der Gegenwart so und wird hoffentlich weniger in der Zukunft sein.
00:42:07: Aber
00:42:08: gut also ich sehe schon wir sind das ein bisschen wenig konkret.
00:42:11: es ist auch nicht einfaches zu
00:42:15: sagen
00:42:16: dass sich die Faktor leider nicht umsetzen.
00:42:21: So, was wollte ich sagen?
00:42:22: Es ist nicht ganz einfach da auseinanderzuhalten.
00:42:24: Was ist berechtigter Kritik am Start an einer Regierung Israel?
00:42:28: Was ist aber womöglich auch schon antisemitisch und... Bei diesen Protesten muss man aber auch fragen, was ist noch rational?
00:42:34: Und da gibt es diese ehemalige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.
00:42:38: Die sich jetzt eigentlich zur Anti-Israel-Aktivistik gemausert hat unter Anführungsstrichen.
00:42:43: Die postet nämlich aktuell folgendes die rekrutierter freiwillige Voluntiers für Palästina.
00:42:53: gut Was sollten die dort machen?
00:42:55: Na ja, wenn sie der Interesse haben.
00:42:57: Sie könnten da
00:42:58: jetzt
00:42:59: Nachtwache
00:43:00: bei
00:43:00: Farmen machen, Schafherden begleiten, Kinder in die Schule bringen oder auch im Grunde alles machen was notwendig ist für diesen Konflikt.
00:43:09: So eine Erinnerung gibt es israelische durchaus radikale Siedler, die auch durchaus bewaffnet sind am Frage von Tod.
00:43:15: Was soll
00:43:16: das dann eigentlich?
00:43:18: Ja also Greta Thunberg ich glaube diese ein bisschen Lust.
00:43:23: Ich verfolge das natürlich auch Ihre Radikalisierung jetzt.
00:43:27: Das ist jetzt das letzte Beispiel von vielen, das ist offensichtlich und mir kommt es ein bisschen verloren vor.
00:43:37: Ihnen auch Herr Ossam?
00:43:39: Ja also ich habe die Greta Thunberg gehört ja schon zu ihren Hochzeiten nicht zu ihren Fans und jetzt kann ich nur finde sehr gut was Frau Toth sagt den Ausdruck, sie ist ein bisschen lost.
00:43:51: Also ich glaube Sie war immer lost und jetzt ist sie noch mehr lost.
00:43:54: ja aber das ist die Treter Thunberg.
00:43:56: Aber einen Satz muss ich schon noch sagen weil du ihm gesagt hast Antisemitismus.
00:44:03: Stellen wir uns vor Österreich hätte Israel jetzt beim ESC ausgeschlossen.
00:44:12: Entschuldigung?
00:44:14: Wir mit unserer Geschichte Das geht gar nicht.
00:44:17: Wir hätten einen Shitstorm gehabt weltweit, also das will ich mir gar nicht ausdenken.
00:44:25: Wir wollten den ESC eh nicht gewinnen, glaube ich.
00:44:28: Jetzt haben
00:44:30: wir das durchziehen und ich kann noch hoffen dass es wirklich nur zu frilligen Protesten kommt und das nicht was Ärgeres passiert.
00:44:37: Bei eines wäre schon möglich gewesen, dass dann Österreich gesagt hätte gut wir richten das gar nicht aus, dann hätte der Zweitsplatz jetzt dem Feuer machen müssen... Was ist das?
00:44:45: Israel!
00:44:46: Gut aber ich glaub das ist ein gutes Österreich das bis jetzt so gemacht hat.
00:44:50: Schauen wir uns an unserem abschließenden Thema ein bisschen mit Lost vielleicht auch zu tun.
00:44:54: Heute hätte nämlich Mathematikstar und ÖVP-Wissenschaftsprecher Rudolf Taschner an der Universität Wien geährt werden sollen, die Universität hat nämlich entschieden, Taschners diese Ehrung zu verweigern weil da einige seiner Aussagen um Stritten gewesen sind, sondern vertut was hat denn das so für Aufregungen gesorgt
00:45:14: bei meinen Taschnen?
00:45:16: Es ist kein Fan des Klimaschonalismus oder des Klimawandels.
00:45:24: Aber es ist eine ervorragende Mathematik und ich fand das von der Uni sehr unklug.
00:45:30: Das ist ja eine Ehrung, die sozusagen mit der Seniorität kommt.
00:45:34: Also
00:45:34: fünfzig Jahre nach der Promotion?
00:45:36: Ja also quasi eine logische Ehring, die jeder bekommt, der so lange an der Uni leert Und in das zu verwehren, halt die für einen sehr unklugen und sehr uneleganten Move.
00:45:48: Danke für die kleinen Worte!
00:45:49: Herr Rosemey hat es nicht nur den Klimawandel eher nicht infrage gestellt.
00:45:52: Ich sage, da gibt's noch größere Probleme als das.
00:45:54: aber Herr Taschert dann auch gesagt ja... Ja, diese Gender-Wissenschaften da ist oft auch verbranntes Geld dabei.
00:46:01: Ist es dann berechtigt das die Uni sagt ja sorry aber dann kann ich dir diese Ehrung halt nicht geben?
00:46:05: Dann hätte man ihn damals schon fragen können wenn man's schon so ernst meint als Rektorat wie er das meint und man hätte auch zur Zustellung nehmen können Wenn man jetzt schon Politik machen möchte als Rector und aus Vorstand der Universität.
00:46:20: Also ich gehe noch einen Schritt weiter.
00:46:22: Das ist eine Schande.
00:46:26: Direktor und Groß sollen sich schämen, dass sie so eine Maßnahme ergriffen haben vor einem verdienten Mathematiker.
00:46:34: Einem Kollegen der hat einen goldenen Löffel gestohlen oder irgendetwas.
00:46:38: Wo sieht man denn eigentlich?
00:46:39: Hat in seinem Meinung geäußert.
00:46:41: die darf man äußern da kann man auch nicht... Da kann man nur gerne dagegen sein.
00:46:45: Man kann ihn zu Redestellen, man kann den Vorladen aber alles Aber dann ein Urteil zu fällen und zu sagen Er hat jetzt nicht verdient zu seinen pünftigsten Doktorat Jube Leum diese Ehrung zu bekommen.
00:46:56: Das ist eine Schande für die Uni und die sollen sich einmal wirklich besinnen, was sie da losgelöst haben.
00:47:05: Interessanterweise nämlich auch einen ja schon politischen Aufregung sagen wir mal.
00:47:09: Mein Streit ist es jetzt noch gar nicht aber ÖVP-Generarsekretär Nico Marchetti der Macht am Mobil.
00:47:15: Herr Marchetti sagt wenn Sie sich Wissenschaft zum Ardionivinist dringend dazu aufgerufen ihre ideologischen Scheuklappen abzulegen an sich auf Ihre Grundprinzipien Zurück zu besinnen.
00:47:25: Herr Nisl, atmen Sie sich hier auch ideologische Scheu-Klappen?
00:47:30: Ich seh das eigentlich für nicht in Ordnung, dass die Ehrung nicht stattfindet.
00:47:34: Überhaupt nicht in ordnung!
00:47:36: Weil diese Ehrungen nach Kriterien stattfinden.
00:47:38: Die geht davon aus, dass sie sehr viel sind.
00:47:43: Und damit sollte die Eherung stattfinden.
00:47:45: und wenn der Herr Taschner in einigen Bereichen eine andere Meinung hat dann ist er das zu tolerieren.
00:47:53: Aber warum toleriert
00:47:55: das die Universität
00:47:57: dann nicht?
00:47:58: Das ist ja die Frage, dass wir wahrscheinlich alle drei haben.
00:48:02: Damit eine die Meinungsfreiheit, die Demokratie und die Toleranz sind doch Werte, die von der Universität mitgetragen werden müssen.
00:48:10: in dem Fall ist das Gegenteil der Fall Und damit ist dieser Weg für mich auch komplett unverständlich.
00:48:16: ein anerkanter Wissenschaftler, einer der sehr viel national und international auch für die Wissenschafts- und Universität geleistet hat.
00:48:24: Und in den einen oder anderen Punkt eine Meinung hat, die dem Rektor nicht gefehlt.
00:48:30: Das sehe ich überhaupt nicht ein.
00:48:31: Also, ich bin ja auch absolvent in dieser Uni und also ich bin auch anderer Meinung als Herr Taschner wenn es um den Klimawandel geht oder zum Genderforschung geht.
00:48:38: aber das müssen wir halt ausdiskutieren.
00:48:40: da kann man nicht einfach eine Ehrung absagen.
00:48:42: Es ist irgendwie auch ein bisschen kindisch!
00:48:44: Es ist nicht die Art und Weise wie man finde gerade im akademischen Bereich mit solchen Konflikten umgeht.
00:48:48: so was wird aus diskutiert Und dann steht halt Meinung gegen Meinung.
00:48:51: Ist ein spannender Diskurs.
00:48:52: dafür gibt's die Uni genau für solche auseinandersetzen?
00:48:55: Also falls jemand von der Universität wie ihn zuhört Ich denke er war ganz ganz groß Wir sind am Montag wieder nach dem langen Wochenende mit schlechtem Wetter.
00:49:23: Wir sehen am Montag wieder, da haben ganz großartige Gäste natürlich auch bei uns.
00:49:26: Kommunikationsexperte Ralf Lothar wird da als Inkabarettist rein.
00:49:29: Als Novak und Standardjournalistin Petra Stuber.
00:49:31: Haben sie schön über das lange Wochenende?
00:49:33: Und ich hoffe, Binnen ist das Wetter zumindest schön oder Sie haben ein gutes Programm bis Montag, zwanzigundfünfzehn auf Pulsvierendzwanzig!
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